Ein Spengler-Raumschiff hebt ab: Handwerk trifft Hightech auf der Dach+Holz 2026

Ein Spengler-Raumschiff hebt ab: Handwerk trifft Hightech auf der Dach+Holz 2026

Am 24. Februar 2026 landet in Köln ein ganz besonderes Objekt: ein rund 80 cm langes Raumschiff aus Titanzink. Zu sehen (und zu gewinnen!) auf der Dach+Holz International in Halle 8.

Was nach Science-Fiction klingt, ist in Wahrheit ein starkes Statement für das Spenglerhandwerk.

Ein Raumschiff als Botschafter des Handwerks

Initiator des Projekts ist Spenglermeister Friedrich Reinbold aus Friesach in Kärnten. Seit vielen Jahren engagiert er sich dafür, das Berufsbild des Spenglers sichtbarer zu machen, unter anderem mit außergewöhnlichen Metallmodellen aus Titanzink.

Was einst mit Flugzeugmodellen begann, wird nun zur „Enterprise“ des Handwerks: ein Gemeinschaftsprojekt, das Tradition, modernste Technik und echte Handwerkskunst vereint.

Das Ziel: auf der Dach+Holz 2026 live vor Publikum zeigen, was das Spenglerhandwerk heute leisten kann.

Drei Welten, eine Mission

Das Raumschiff ist mehr als nur ein Messe-Highlight. Es ist das Ergebnis einer außergewöhnlichen Zusammenarbeit:

1️⃣ Laserpräzision aus der Schweiz:

Bei der Gebrüder Spiegel AG entstehen millimetergenaue Zuschnitte der komplexen Bauteile. Selbst winzige Fensteröffnungen im Millimeterbereich werden per Laser ausgeschnitten, ein Beweis dafür, wie präzise und innovativ moderne Spenglertechnik heute ist.

2️⃣ Ornamentenkunst mit Geschichte:

Ganz anders und doch perfekt ergänzend, arbeitet die Ornamenten-Manufaktur von Kaufmann in Ulm. Hier werden aus 3D-gedruckten Vorlagen Gipsformen erstellt, aus denen massive Stempel und Matrizen für das Tiefziehen entstehen. Jahrhundertealte Techniken verschmelzen mit moderner Abform- und Gusstechnik. Das Ergebnis: fein strukturierte, kreisrunde Zinkelemente mit beeindruckender Detailtiefe.

3️⃣ Die verbindende Kraft des Lötens

Fehlt nur noch ein verbindendes Element des klassischen Spenglerhandwerks: das Weichlöten. Auf der Dach+Holz demonstriert Friedrich Reinbold live, wie moderne Laserzuschnitte und traditionell geprägte Ornamente mithilfe von Löttechnik zu einem beeindruckenden Gesamtwerk verschmelzen. Dafür werden Lötgeräte von Perkeo sowie Zubehör und Werkzeuge von M.A.S.C. genutzt.

 

Dieses Projekt zeigt eindrucksvoll, wie viel Innovationskraft im Spenglerhandwerk steckt. Lasertechnik, Ornamentenpressen und Lötgeräte erzählen gemeinsam eine Geschichte, die weit über Metall hinausgeht. Es geht um Leidenschaft für die Spenglerbranche.

Wer erleben möchte, wie ein Raumschiff aus Titanzink entsteht, sollte diese Woche in Köln vorbeischauen. Denn manchmal liegt die Zukunft des Handwerks nicht in fernen Galaxien, sondern direkt in Halle 8.

UND: Das Spengler-Raumschiff ist während der Dach+Holz sogar zu gewinnen.

Nicht verpassen:

Dach+Holz International 2026 in Köln: Halle 8 (BAUMETALL – Stand 425)

Unterstützt wird das Projekt von: Baumetall, Kaufmann Ulm Spenglereibedarf GmbH, Perkeo-Werk, M.A.S.C. Bauartikel Vertriebs GmbH, Spiegel AG, Reinbold, Rheinzink GmbH & Co. KG

 

Hinweis: Dieser Beitrag basiert auf Informationen aus der Fachberichterstattung von BAUMETALL zur Dach+Holz 2026 und wurde redaktionell neu aufbereitet. (Spengler-Raumschiff auf der Dach+Holz in Köln, Das Beste aus drei Welten

 

Alle Bilder Copyright: © GHM