Die DACH+HOLZ International 2026 hat einmal mehr gezeigt, warum sie als „Place to be“ der Branche gilt. Vier Tage lang wurde Köln zum zentralen Treffpunkt für das Dachdecker- und Holzhandwerk und das so erfolgreich wie nie zuvor.
Besucherrekord und starke Branchenimpulse
Mit 55.933 FachbesucherInnen erreichte die Messe ein historisches Höchstniveau und übertraf damit deutlich den bisherigen Rekord aus dem Jahr 2014. Insgesamt präsentierten sich 564 Aussteller aus 28 Ländern auf rund 71.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche. Die Zahlen sprechen für sich, doch was die Messe wirklich ausgemacht hat, war die Atmosphäre:
„Auch wenn Prozesse zunehmend digitaler werden, lebt unser Handwerk vom persönlichen Austausch.“ – Tobias Gröber, GHM (Quelle: Pressemitteilung DACH+HOLZ International, 02.03.2026)
Genau dieser persönliche Austausch war in allen Hallen spürbar. Die Branche zeigte sich lösungsorientiert, innovativ und vernetzt.
Auch Berthold Ruck, Vorstandsmitglied des iib bringt es treffend auf den Punkt: „Die DACH+HOLZ International 2026 war für mich besonders erfolgreich, weil sie Innovation, Austausch und Praxis perfekt miteinander verbunden hat. Nicht nur der Besucherrekord ist herauszuheben, sondern auch die fast schon entspannte und gute Atmosphäre über den gesamten Messeverlauf, ermöglichte tolle Gespräche.“

Innovation trifft Praxis
Ein besonderes Highlight war die wachsende Start-up & Innovation Area, in der 30 Unternehmen ihre Lösungen präsentierten. Der Start-up & Innovation Award wurde an die Fixpod GmbH vergeben. Ausgezeichnet wurde eine neuartige Verbindungslösung für den Holzbau, die Installationsrohrübergänge ohne nachträgliche Revision ermöglicht und damit sowohl Abläufe vereinfacht als auch die Arbeitssicherheit erhöht. Laut Gründer Sascha Müller lassen sich dadurch Kosten und Prozesse deutlich optimieren, bei gleichzeitig stark reduziertem Materialverschnitt. Bereits heute wird das System von mehreren hundert Holzbaubetrieben eingesetzt.
Doch Innovation zeigte sich nicht nur auf den großen Bühnen, sondern auch im Detail:
- Am Stand von Baumetall konnten Besucher mithilfe von KI in digitale Figuren verwandelt werden und beamen lassen
- Neue Anwendungen von Künstlicher Intelligenz im Baustellenalltag wurden praxisnah demonstriert
- Zukunftsthemen wie Nachhaltigkeit und effizientere Bauprozesse standen klar im Fokus
Und manchmal wurde Innovation auch einfach kreativ interpretiert: An einem Tattoo-Stand konnten sich BesucherInnen spontan Logos von Unternehmen tätowieren lassen. Ein ungewöhnliches, aber besonderes Messe-Highlight.



Die Messe lebt von ihren Menschen
Neben den Innovationen wurde eines besonders deutlich: Die BesucherInnen selbst haben die Messe geprägt.
Volle Hallen, intensive Gespräche und eine offene, kollegiale Stimmung machten die DACH+HOLZ 2026 zu einem echten Community-Erlebnis.
Einige Eindrücke aus dem iib-Netzwerk:
- Die Firma Enke überzeugte mit einem starken Messestand
- Auch Prefa präsentierte sich gewohnt eindrucksvoll
- Am Stand von M.A.S.C war unser iib Logo vertreten
- Große Resonanz gab es an vielen praxisnahen Vorführständen
- Die Vielfalt der Aussteller sorgte für neue Perspektiven und spannende Gespräche

Metall-Origami am Workspace Klempnerhandwerk der Spengler-Meisterschule Würzburg. Ein Adler aus Kupferblech kreiert von Torsten Thielmann.
Nachwuchsförderung beim iib
Auch der Nachwuchs kam nicht zu kurz: Im Rahmen der Preisverleihung zum besten Meisterstück des Jahres wurden die ausgezeichneten jungen Meister vom iib besonders gewürdigt. Sie erhielten eine einjährige iib-Mitgliedschaf, sowie ein „Goldenes Ticket“ zur nächsten Mitgliederversammlung. Damit setzen wir ein klares Zeichen für Förderung, Vernetzung und Zukunft des Handwerks.
Persönliche Begegnungen bleiben entscheidend
Trotz aller technologischen Entwicklungen wurde eines auf der Messe besonders deutlich: Handwerk bleibt persönlich.
Die Gespräche, das Wiedersehen mit bekannten Gesichtern und das Knüpfen neuer Kontakte machten die DACH+HOLZ International 2026 zu mehr als nur einer Fachmesse.
Oder, wie es die Veranstalter formulieren:
„Wenn sich die Branche trifft, entsteht ein starkes Gemeinschaftsgefühl und genau dieser Community-Gedanke trägt die Branche in die Zukunft.“, sagt Tobias Gröber, CEO & President der GHM Gesellschaft für Handwerksmessen (Quelle: Pressemitteilung DACH+HOLZ International, 02.03.2026)
Blick nach vorn
Nach diesem Erfolg richtet sich der Blick bereits in die Zukunft: Die nächste DACH+HOLZ International findet vom 7. bis 10. März 2028 in Stuttgart statt.
Quellen:
- Pressemitteilung DACH+HOLZ International, 02.03.2026
- coba Dachspezialisten, Zusammenfassung zur DACH+HOLZ International 2026 (https://www.coba-osnabrueck.de/neuigkeiten/dachholz-international-2026-coba-mittendrin-auf-rekordmesse/)
- Eigene Eindrücke und Stimmen aus dem iib-Netzwerk
- Bilder: © Copyright 2026, GHM

