Ehemaliges Munitionslager Ulm

Ehemaliges Munitionslager Ulm
  • Ehemaliges Munitionslager
  • Ulm
  • Bauflaschnerei Zolynski
  • Raute 44 P.10 Steingrau

Ehemaliges Munitionslager Ulm

Alt und Neu in perfekter Harmonie: Die Sanierung des Munitionsdepots in Ulm

Das Gebäude stammt aus dem Jahr 1890, ist fast 130 Jahre alt und diente einst als Munitionsdepot für die Festung in Ulm. Die Aufgabe, es zu sanieren, zu entwickeln und für aktuelle Ansprüche bewohnbar und nutzbar zu machen, war für den Bauherrn Johannes Völk und sein Team eine große Herausforderungen. „Es gab bestimmte Auflagen. Das Landesdenkmalamt wünschte sich, dass es so bleibt wie es ist: Dach runter, sanieren und wieder rauf machen – aber das geht nicht“, erinnert sich Völk. Zu den besonderen Elementen des Gebäudes zählte einerseits das historische Dach als auch die stark kontuierten Sparrenköpfe. Diese waren auch der Grund dafür, dass die Fassade nach Innen und nicht wie üblich nach Außen gedämmt werden musste.
Das Dach war stark beschädigt. Es gab viele Wassereintritte in das Gebäude. „Sämtliche Tragbalken an der Dachkonstruktion waren feucht und haben geschimmelt“, erzählt Stefan Zolynski, der als Verarbeiter bei diesem Projekt fungierte. „Das PREFA-Material ist deutlich weicher. Zu diesen Spannungsrissen wird es damit nicht mehr kommen“, betont Zolynski. Die PREFA Raute 44×44, die in der Farbe steingrau bei diesem Projekt auf 1.200m2 zum Einsatz kam, bietet genügend Spielraum, der gerade bei historischen Gebäuden oftmals benötigt wird. „Wir können damit wunderbar die Unebenheiten der alten Dachkonstruktion ausgleichen“, erklärt der Verarbeiter. „Die PREFA-Dachlösung ist für dieses Projekt prädestiniert“, erklärt Maria Thoma, Energieberaterin bei OECO, denn PREFA biete nicht nur eine leichte und robuste Dacheindeckung, sondern der ausschlaggebende Vorteil sei das hinterlüftete Dach.
Alte Struktur & neues Material
Das Material konnte auch das Landesdenkmalamt überzeugen, erinnert sich Johannes Völk. „Bei PREFA trifft sich Qualität, Kompetenz und das Preis-Leistungs-Verhältnis“, erläutert der Bauherr seine Entscheidung, der heute von dem Ergebnis begeistert ist: „Die alte Struktur ist erhalten geblieben und die Landesdenkmalschutz-Auflagen konnten erfüllt werden.“

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